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THEMA: OL-Fahrer könnt ihr "Alles" mit Bügel oben fahren?

THEMA: OL-Fahrer könnt ihr "Alles" mit Bügel oben fahren?
Startbeitrag
Loewenolli - 19.01.24 15:26
Hallo in die Runde,

Frage geht hauptsächlich an die Oberleitungsfahrer:

mich würde mal interessieren wie es bei euch auf der Anlage ist mit der Oberleitung. Könnt ihr alle Loks, Triebwagen usw.. mit Bügel oben fahren?

Ich frag deshalb, da es bei mir auf der Anlage immer wieder mal Probleme mit der ein oder anderen Lok gibt. Meine OL ist ohne Funktion, wollte aber unbedingt eine, da ich hauptsächlich ab der Ep. 4 unterwegs bin und ich es einfach schöner finde wenn die Loks mit Bügel oben auch mit einer OL fahren. Also wurde eine OL der Marke Viessmann gebaut. Mast für Mast mit der Lehre und auch zum Testen immer gleich mit einer Elok mit den schmalsten Bügeln. War damals eine SBB 4/6 von Roco. Ich war für meine Verhältnisse mit dem Ergebnis zufrieden und ich sag mal zu 95% kann ich auch alle Loks die ich habe problemlos mit Bügel oben fahren.

Und doch kommen jetzt die Ausnahmen: Probleme hab ich immer wieder mal mit Eloks von Hobbytrain und deren Pantos (z.B. die der Taurus und der Vectrons). Die bleiben gerne mal hängen da sie doch sehr locker sitzen irgendwie.

Bei manchen Triebzügen ist es auch so dass der Winkel her nicht passt weil der Panto eben ein bisschen woanders sitzt wie bei einer Lok.

Wie sind eure Erfahrungen?

VG Olli

Genau so 🤷🏽‍♂️😉

Speziell die längeren Fahrdrähte werden von den Stromabnehmern gerne mal zur Seite gedrückt, und dann bleibt die Lok beim nächsten Mast bzw. Querdraht hängen.

LG Mike
Hallo,
ich fahre alles oder nichts mit Bügel oben, kommt auf die Betrachtungsweise an. Ich habe alle Bügel fixiert. So sind alle "oben" aber keiner liegt am Draht an. Die Probleme sind ja in den Beiträgen oben beschrieben.
Viele Grüße
Friedhelm
Hallo,

ich hänge mich da mal mit einer Frage rein:

Wie weit stehen denn die Masten auf der geraden Strecke auseinander?

Nach kurzem fragen bei Google kommt 12 Masten auf den km, das macht im Maßstab ca. 51 cm. Ist das praktikabel?

Gruß
René
Hallo Olli und René,

ich fahre alles mit Bügel oben. Allerdings habe ich bei allen Stromabnehmern den Federdruck soweit wie möglich verringert, z.B. durch gezieltes überdehnen der Federn.
Bei der Montage der Oberleitung habe ich bei jedem Fahrdraht genau geprüft ob an den Hängern irgendwelche kleine Unregelmäßigkeiten sind. Alles was irgendwie überstand habe ich vorsichtig weggedremelt.

Und dann habe ich mir noch selbst 30cm lange Fahrdrähte angefertigt. Das geht dann unter den oben genannten Vorraussetzungen. Länger halte ich für nicht machbar.

Viele Grüße
Carsten

Die von ckuhnertb zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Moin zusammen!

Da meine OL noch nicht flächendeckend ausgebaut ist, kann ich nur für Teilabschnitte sprechen: hier macht keine Lok oder Triebwagen Probleme - beim Aufbau habe ich die Lehre verwendet und die Feinabstimmung die schmalsten Schweizer Schleifstücke genommen, die ich gefunden habe in meiner Teile-Sammlung. Wichtig: die OL muss gerade bei langen Mastabständen gut unter Spannung sitzen. 51 cm halte ich für nicht umsetzbar - bei mir geht es bis 32 cm und das ist schon arg an der Grenze. Bei neuen Abschnitten plane ich nicht über 25 cm.

Schöne Grüße

Thomas
Hallo Olli,

das Problem sind die komischen Schleifleisten der Hobbytrain-Stromabnehmer. Darauf sitzt noch ein aufgebrachtes kürzeres Stück, was nicht so breit ist wie der Regelzickzack und ständig hängenbleibt. Siehe auch hier:

https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=456963#aw3

Grüße
Andreas
Auf meiner allerersten Anlage hatte ich sowas auf Basis Vollmer inkl. selbstgebastelter Tunneloberleitung. Ein ziemliches Gefriemel, bis das auch nur mit einer Lok funktioniert hat. Aber analog mit zwei Loks auf einem Gleis war schon toll...

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

das Problem sind die komischen Schleifleisten der Hobbytrain-Stromabnehmer.

Nicht nur die. Schizophrenerweise werden quasi alle aktuellen Modelle immernoch mit federndernden Stromabnehmern ausgeliefert OBWOHL sie nicht elektrisch funktionsfähig sind und auch meist nichtmal mechanisch dafür geeignet sind, angelegt an einer Oberleitung zu fahren. Meist sind sie der Maßstäblichkeit wegen zu schmal. Andere haben keinen sauberen Schleifbereich. Andere sind sogar eletrisch funktionsfähig, haben aber so starke Federn, dass ein Betrieb scheitert (bsp. Hornold E04). Ja sogar die Finescale-Stromabnehmer von Wutz sind gefedert obwohl sie explizit als "nicht funktionsfähig" angeboten werden. Jägerndorfer, Arnold, Hobbytrain, Piko,... Eigentlich ist da (mit Außnahme von Kato) was von jedem Hersteller dabei.

Soll heißen: moderne Modelle sind meistens nicht dafür geeignet mit angelegten Stromabnehmer zu fahren obwohl sie federn. Eigentlich kann man sie nur abgebügelt fahren, denn ohne Oberleitung ist der Stromabnehmer für das Lichtraumprofil meist zu hoch.

Meiner Meinung nach gehören Modelle entweder mit mechanisch funktionsfähigen, gefederten Stromabnehmern nach NEM (Hinweis: sieht sch*** aus, weil zu breit) oder mit nicht funktionsfähigen, maßstäblichen Stromabnehmern, die auf der eingestellten Höhe bleiben. M.E. gehört letzteres konsequent bei aktuellen Modellen umgesetzt, denn damit können sicher sehr viel mehr Leute was anfangen. Eine mechanisch funktionsfähige Oberleitung ist sicher die Ausnahme. Wenn jemand federnde Stromabnehmer will, dann soll er sich im Sortiment von Sommerfeld bedienen und selber basteln.

Gruß
Andi
Zitat - Antwort-Nr.: 7 | Name: DerEine

Meiner Meinung nach gehören Modelle entweder mit mechanisch funktionsfähigen, gefederten Stromabnehmern nach NEM (Hinweis: sieht sch*** aus, weil zu breit) oder...


Ist zum Großteil bereits der Fall. Die NEM 202 schreibt entweder 10 mm Schleifstückbreite (zum Beispiel DB) oder 5 mm (SBB) vor - ich bin nicht der Meinung dass diese Maße sch*** aussehen da sie sich weitgehend am Vorbild orientieren. Oder welche NEM meintest du?

In der Höhe fixierbare und federnde Stromabnehmer ist übrigens nicht mal ein Widerspruch: mit federnd UND in der Höhe begrenzbar könnten noch mehr Leute etwas anfangen.

LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Ist zum Großteil bereits der Fall. Die NEM 202 schreibt entweder 10 mm Schleifstückbreite (zum Beispiel DB) oder 5 mm (SBB) vor - ich bin nicht der Meinung dass diese Maße sch*** aussehen da sie sich weitgehend am Vorbild orientieren

Deine Meinung. Dir ist klar, dass die 10+1mm nach NEM 202 nur die Schleifleiste betrifft? Die Schleifleiste ist damit schon zu breit. Zzgl. Auflaufhorn werden sie viel zu breit und sind nicht mehr maßstäblich. Zur Info: das Zickzack im DB-Original beträgt +-400mm. auf 1zu160 sind das nur +-2,5mm. Eine maßstäbliche DB-Schleifleiste wäre ca. 8mm breit. Eine Maßstäbliche Wippe (Gesamtbreite inkl. Hörner) ca. 12mm. Abgesehen von der notwendigen Materialstärke ist ein mechanisch funktionsfähiger Stromabnhemer nach NEM damit ca. 25% zu breit. Und das sieht man.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

In der Höhe fixierbare und federnde Stromabnehmer ist übrigens nicht mal ein Widerspruch: mit federnd UND in der Höhe begrenzbar könnten noch mehr Leute etwas anfangen.

Ja, das wäre schön und vielleicht theoretsich machbar, aber wo gibt's das und wie soll das funktionieren ohne dass der Stromabnehmer wie Spielzeug aussieht? Ich habe sowas noch nie gesehen. Und komm mir nicht mit den Asbach-Arnold-Sommerfeldt-Stromabnehmern, wo man Beilagscheiben unter die Schraube oder ein Plättchen einlegen muss. Das ist keine beliebige Höhenbegrenzung und hat noch nicht mal mit der Arnold-Fadenoberleitung einwandfrei funktioniert.

Gruß
Andi
Zitat - Antwort-Nr.: 9 | Name: DerEine

Dir ist klar, dass die 10+1mm nach NEM 202 nur die Schleifleiste betrifft?


Ja - deswegen habe ich auch "Schleifleiste" und nicht "Wippenbreite" geschrieben.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zzgl. Auflaufhorn werden sie viel zu breit und sind nicht mehr maßstäblich.


Ja - viele Spur-N-Stromabnehmer sind zu breit und generell zu klobig. Dass jedoch bei 1:160 Kompromisse eingegangen werden müssen (und das nicht nur bei Stromabnehmern) ist aber auch klar. Dass daher der Unterschied zwischen den 8 mm lt. Vorbild und 10 mm sichtbar ist mag sein, deine Meinung dass genau hier die Grenze zwischen maßstäblich und gleich "sch***" liegt teile ich nicht.
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

... aber wo gibt's das und wie soll das funktionieren ohne dass der Stromabnehmer wie Spielzeug aussieht? Ich habe sowas noch nie gesehen.


Zum Beispiel Pantofixer Fa. stillertec.
Klar, das ist ein nachträglicher Behelf und eine Fummelei (habe es deswegen auch nicht in Verwendung). Aber es gibt es, und wenn die Hersteller bei der Konstruktion eines Stromabnehmers eine Höhenbegrenzung gleich berücksichtigen würden ergäbe sich sicher eine elegantere Lösung.

Auch ein Zickzack der Fahrleitung wird sich auf den wenigsten Anlagen mit den 400 mm laut Vorbild bauen lassen* - beim Vorbild sind jedoch auch im Sinne der Betriebssicherheit andere Reserven vorzusehen als bei einer Moba (wo vielleicht ein Panto im Wert von xx€ kaputtgeht, falls nicht wenn man es mitkriegt der Zug ohnehin innerhalb 10 cm gestoppt werden kann... ;) )

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Wenn jemand federnde Stromabnehmer will, dann soll er sich im Sortiment von Sommerfeld bedienen und selber basteln.


Damit wäre ein Hersteller schlecht beraten, wenn er damit alle welche mit angelegtem Stromabnehmer fahren möchten als Kunden praktisch ausschließt.

LG Didi

*) Möchte man dieses Maß einhalten müssten selbst in einem bereits "großzügigem" Bogenradius von z. B. 300 mm die Masten alle ca. 10 cm stehen - egal ob mit oder ohne angelegten Stromabnehmern. Sieht dann wie aus...?
Vergrößert man den Mastabstand auf nur ein wenig eher dem Vorbild entsprechende Maße (möglich wenn man ja mit nicht angelegtem STA fährt), befindet sich ein maßstäblich schmaler STA dann abwechselnd links/rechts zur Gänze neben dem Fahrdraht. Sieht dann wie aus...?

Man sieht, Kompromisse sind praktisch überall notwendig. Dogmatisches "gehört konsequent umgesetzt" führt hier nicht zum Ziel, auch und schon gar nicht aus Sicht der Hersteller welche ihre Produkte verkaufen wollen/müssen.


In jedem Fall ist Fahren mit Bügel an der OL ein zusätzlicher Entgleisungsgrund, da wägt man doch schon ab ob einem die ohnehin kaum sichtbare Optik das wert ist.

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Zum Beispiel Pantofixer Fa. stillertec.
Klar, das ist ein nachträglicher Behelf und eine Fummelei (habe es deswegen auch nicht in Verwendung). Aber es gibt es, und wenn die Hersteller bei der Konstruktion eines Stromabnehmers eine Höhenbegrenzung gleich berücksichtigen würden ergäbe sich sicher eine elegantere Lösung.


Klar. Basteln kann ich selber auch. Und das muss ich auch um was brauchbares zu bekommen. Die Frage war, wie die Lösung aussieht, die alle ab Werk zufrieden stellt: optisch ansprechend maßstäblich, mechanisch funktionsfähig federnd NEM-konform und in belibiger Höhe fixierbar. M.E. schließen sich diese Ziele gegenseitig aus.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Damit wäre ein Hersteller schlecht beraten, wenn er damit alle welche mit angelegtem Stromabnehmer fahren möchten als Kunden praktisch ausschließt.

Erstens ist das heutzutage sicher die absolute Minderheit. Und zweitens wäre das sowieso wurscht, denn in der aktuellen Marktsituation sind sehr viele Stromabnehmer für alle praktischen Anwendungen unbrauchbar: Weil sie fein und schmal oder falsch konstruiert (Hobbytrain!) sind, sind sie für angelegten Betrieb unbrauchbar. Weil sie federn und nicht in der Höhe begrenzt/fixiert sind, sind sie für alles andere unbrauchbar. Gut, eine Ausnahme: Beim Tunnel- und Oberleitungsfreien Teppichbahnung und in der Vitrine kann man die Teile ausfahren...

Jetzt sollten sich die Hersteller mal entscheiden:
- NEM-konform federnd unmaßstäblich und robust für angelegten Betrieb
- Maßstäblich fein ohne Feder in beliebiger Höhe fixierbar

Da der Trend nach wie vor zu immer maßstäblicheren Modellen geht, der angelegte Betrieb heute keine technische Begründung (Mehrzugbetrieb) mehr hat und die Nutzer des angegten Betriebs sowieso die absolute Minderheit sind, ist die logische Schlussfolgerung für Hersteller eigentlich klar. Wieso muss die Mehrheit basteln, damit die Dinger für sie nutzbar werden? Und wenn jemand anlegen will: Auf federnde Sommerfeld umzurüsten ist wirklich nicht schwer und wer eine OL für angelegten Betrieb gebastelt hat, bekommt das hin. Nicht-federnde Stromabnehmer hätten noch weitere, kleine Vorteile: man kann sich die unsäglichen Haken/Klemmen sparen, die den Stromabnehmer gegen die Feder unten halten müssen. Oft hat man Angst, den Stromabnehmer zu zerstören, wenn man nur aufbügeln möchte. Auch im abgebügelten Zustand wegen der Feder seltsam nach oben stehende Scherenstromabnehmer (Liliput, Hobbytrain, Arnold E04,...) wären Geschichte.

Gruß
Andi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Damit wäre ein Hersteller schlecht beraten, wenn er damit alle welche mit angelegtem Stromabnehmer fahren möchten als Kunden praktisch ausschließt.


Jetzt hätte ich beinahe geschrieben "...die 45 Kunden weltweit..." Ich schaue sehr viele N-Videos und alles kommt dabei vor, nur so gut wie nie Oberleitungsfahrer. Viel wahrscheinlicher ist es bei diesen zufälligen Aufrufen auf Moba-Anlagen mit Ufo-Landung im Wald und Menschen fressendem Dinosaurier auf dem Wochenmarkt zu treffen. Ich halte unsere Spur überhaupt nicht für OL-Schleifverkehr geeignet.
Da mir E-Loks mit Bügel nieder aber auch nicht gefallen und v.a. diverse Einholme sich gehoben mit teils sehr abenteuerlichen Wippenstellungen präsentierten finde ich jene aus Kunststoff von Kato sehr angenehm. Die kann man auf jede beliebige Höhe ausrichten und da bleiben sie auch, kein absacken. Ideal für jeden, der unter aufgestellten Oberleitungsmasten ohne/mit Draht kontaktfrei luftschleifen möchte. Farblich kann jeder die Dinger selber nachbehandeln, in naturgrau sehen die aber auch gut aus.
Meinetwegen könnte jeder Hersteller einen Satz Austausch-Stromabnehmer einer E-Lok beilegen.

https://www.modellbahn-fokus.de/article_data/images/61/172945_b.jpg

https://spur-n-teile.de/images/product_images/o...M_KAT-K101716-05.jpg

https://spur-n-teile.de/images/product_images/info_images/KAT-10-1542-04.jpg


Gruß
Olaf

Ich baue ja gerade meine vor 35 Jahren begonnene und zu 1/3 damals fertiggestellte Anlage fertig. Damals hatte ich tatsächlich vor, die OL auch elektrisch zu nutzen um trotz Analogbetrieb mit zwei Loks unabhängig auf einem Gleis fahren zu können. Meine damaligen Minitrix und FlM E-Loks hatten noch OL/UL Umschalter im Boden. Im sichtbaren Bereich hatte ich damals die Minitrix/Vollmer OL verwendet (ich habe jetzt glücklicherweise noch allerhand davon auf ebay bekommen um alles fertig zu bauen). In den Tunneln verwendete ich eine Messingbandleitung mit Holzmasten.

Naja, die modernen E-Loks halten sich leider nicht an meine damals fein säuberlich und in vielen Testrunden mit den damaligen Loks austarierten OL Drähte. Und über OL tatsächlich Strom ziehen können sie schon garnicht. Also gilt zumindest für diese Anlage “Fahren mit in begrenzter Höhe federndem Panto” 🤷🏽‍♂️

LG Mike
Zitat - Antwort-Nr.: 15 | Name: Stecker*

Jetzt hätte ich beinahe geschrieben "...die 45 Kunden weltweit..." Ich schaue sehr viele N-Videos und alles kommt dabei vor, nur so gut wie nie Oberleitungsfahrer.


"So gut wie nie"? In dieser Umfrage
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1299902
stellten die Oberleitungsfahrer MIT Fahrdraht die größte Gruppe dar. Jetzt kann man natürlich einwenden dass davon nicht alle mit anliegenden STA fahren, aber mehr als 45 werden es schon sein... ;)
Vielleicht würden sich ja mehr Modellbahner eine verbesserte STA-Lösung wünschen - immerhin haben in der Umfrage fast 85% angegeben mit E-Loks zu fahren. (Wäre vielleicht was für eine neue Umfrage...)

LG Didi
Hallo Olli,

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

mich würde mal interessieren wie es bei euch auf der Anlage ist mit der Oberleitung. Könnt ihr alle Loks, Triebwagen usw.. mit Bügel oben fahren?



Ja, für mich fließt dabei aber in die Kaufentscheidung ein, ob eine Lok auch tauglich für die Oberleitung ist. Sprich: Loks mit Stromabnehmern, die nicht für den Oberleitungsbetrieb geeignet sind kaufe ich entweder nicht oder plane für mich im Kaufpreis ein, dass ich Tauschstromabnehmer brauche.

Gleichzeitig bin ich der Meinung, dass ein Stromabnehmer, nur weil er am Fahrdraht funktionieren soll, nicht so aussehen muss, wie vor 40 Jahren (hüstel Minitrix 111 hüstel). Richtig ist: Ja, neue Stromabnehmer haben teilweise schmalere Wippen. Wenn man die Oberleitung innerhalbt der NEM-Maße gebaut hat, klappt das auch. Wenn man die Oberleitung per Augenmaß an den "alten" Sommerfeld-Wippen ausgerichtet hat, kann das schiefgehen.

Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Und doch kommen jetzt die Ausnahmen: Probleme hab ich immer wieder mal mit Eloks von Hobbytrain und deren Pantos (z.B. die der Taurus und der Vectrons). Die bleiben gerne mal hängen da sie doch sehr locker sitzen irgendwie.



Das ist der Grund, warum ich um diese Loks immer einen Bogen gemacht habe. Habe nur einen Taurus der ersten Serie für damals glaube ich 25€ gekauft, das war mir ein Tauschstromabnehmer wert und nun eine 189 für 70€ an der ich experimentiere, wie man die Hobbytrainteile gangbarer machen kann. Eventuell ist verlöten und verschleifen der zwei Schleifleistenteile eine Lösung. Aber für den Vectron habe ich mich trotzt Digitaldruck für Fleischmann entschieden.

Die Lösung von Kato ist sicher nicht die Schlechteste, trotzdem fehlt mir da das mitwippen, weshalb ich auch hier die Stromabnehmer ausgetauscht habe, wobei ich da heute vielleicht feinere nehmen würde.

Viele Grüße

Dirk
Ergänzend zu #18: Hier geht's zur Umfrage.
https://www.1zu160.net/scripte/forum/forum_show.php?id=1386480&ins#unten

LG Didi
Zitat - Antwort-Nr.: | Name:

Jetzt kann man natürlich einwenden dass davon nicht alle mit anliegenden STA fahren, aber mehr als 45 werden es schon sein... ;)

Genau das ist der Punkt: OL haben und angelegt fahren ist etwas ganz anders wie OL haben und mit fixierter Höhe fahren. Das ist in der alten Umfrage nicht berücksichtigt, stellt aber komplett andere Anforderungen an die Stromabnehmer.

Insofern ist die neue Umfrage begrüßenswert.

Gruß
Andi
N’abend,

wie war denn in den siebzigerjahren bzw. achtzigern , da gab OL von Minitrix. Dank EMS konnte man 4 Loks auf einer Schiene fahren.

Allerdings weiß ich nicht, wie Betriebssicher das System von Minitrix war. Sah auch nicht so filigrant aus, denke, das soll in erster Linie eher betriebssicher funktionieren, ob aber dem so war, das wissen wohl nur ganz wenige.

Grüße Henning
Hallo Henning,

Die OL von Minitrix war glaube ich von Vollmer produziert.

Grüße aus NL,
Wim
Das hier ist die Minitrix/Vollmer OL, ich hab sie auf meiner Anlage. Der Gummifaden an den oberen Querzügen hat die 35 Jahre leider nicht überstanden, den muss ich demnächst erneuern 😉

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#24

Hat es denn vor 35 Jahren Oberleitung elektrisch funktioniert ? Keine Ausfälle ?

Grüße

Henning

Ja, hat sie. Mit den drei E-Loks die ich damals hatte 😉

Chromblitzend gefiel sie mir allerdings nicht. Also habe ich sie oxidgrün bemalt. Damit sie auch nach der Lackierung noch Kontakt hatte, habe ich damals an einer Lok Schleifpapier auf die Pantografen geklebt und die dann ihre Runden ziehen lassen. So wurden Farbreste an der Unterseite wieder entfernt.

LG Mike
Hallo Mike,

deshalb frage ich das nach, weil wenn ich Oberleitung auf der Anlage bauen will, dann diese von Minitrix bzw. Vollmer. Sind stabil und die Pantografen würden dann auch nicht verhaken. Sind ja für Ewigkeiten gebaut.

Die heutigen sagen mir leider nicht zu.

Ich denke, am besten ist, ich fahre nur nur Diesel und Dampf… Nachtfahrten dann die elektrischen , weil man sieht es dann nicht, das OL fehlt. 😉


Grüße Henning
Viele Modellbauer stellen ja heute nur noch Masten auf, mit dem Argument dass man den Fahrdraht in unserem Masstab garnicht sehen könnte, so dünn müsste er sein. Das ist Geschmacksache… ich finde es sieht besser aus mit Fahrdraht, auch wenn der evtl. ein bisschen zu dick ist.
Eine Modellbahn ist immer eine Mischung zwischen Spielbahn und realistischer Nachbildung, 100% gibt es nicht. Jeder kann da ja selbst entscheiden wie weit er geht.

LG Mike
Hallo Henning (#27),
ein Onkel von mir hatte seine komplette Anlage mit der Vollmer OL funktionstüchtig in Betrieb. Das hat auch einwandfrei geklappt.
Klar waren weder die Masten noch die Drähte besonders filigran, aber auf seiner analogen Anlage ein großer Mehrwert.

Durch digital ist die Notwendigkeit einer funktionierenden OL natürlich gegen 0 gegangen, aber optisch macht das schon was her, wenn sich der Bügel unter dem Draht mitbewegt.
Natürlich nur, wenn die OL akkurat gebaut ist, weil wenn der Stromabnehmer auf und ab hüpft, dass einem schwindelig wird, ists auch wieder nicht so gut.

Nur Diesel und Dampf ist auch keine Alternative in moderneren Epochen. Da fehlt dann was.

SG
Manuel
Moin zusammen,

jetzt melde ich mich auch mal dazu. Ich bin fast schon fanatisch, mit angelegten Stromabnehmern zu fahren, weil ich finde, das gehört eigentlich dazu. Zur Zeit des analogen Fahrbetriebs baute ich die Loks um, damit ich den Fahrdraht als zusätzliche Spannungsquelle nutzen konnten. Da muss man natürlich die Fahrtrichtung beachten. Digital ist das alles stillgelegt.

Meine Oberleitung ist die von Vollmer. Sie ist zwar nicht so filigran aber dafür robust und betriebssicherer. Auch die meisten Loks fahren problemlos. Man kann aber feststellen, dass Scherenstromabnehmer wesentlich unproblematischer sind. Die Einholholmstromabnehmer fahren oft viel weiter aus und die Schleifleisten neigen eher zum Kippen und Verhaken. Insbesondere bei neueren Fahrzeugen. Die Stromabnehmer sind zwar viel realitätsnaher aber auch anfälliger. Die Stromabnehmer meiner FLM 103 und der 143 rüstete ich daher auf die älteren Stromabnehmer um. Die sind zwar grober, machen aber keine Probleme. Auch gibt es Fahrzeuge, die aufgrund ihrer Geometrie Probleme machen, wie die 118 von Piko. Da rutscht der Bügel an einigen stellen neben den Fahrdraht. Daher habe ich die in der Höhe begrenzt.

Für mich gehört das Fahren am Fahrdraht einfach dazu.

Gruß
Jürgen
Hier meine Minitrix 193 bei den Justierungs - Testfahrten unter der noch unlackierten Vollmer/Mintrix OL

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Hallo zusammen,

also ich finde eine Oberleitung gehört einfach dazu - meine persönliche Meinung. Ich habe auch alle Stromabnehmer leitend als zusätzlichen Rückleiter angeschlossen. Bei manchen Loks mußte man einen dünnen Draht anlöten. Die Oberleitung selbst ist eine Mischung aus Sommerfeldt-, Viessmann-, Vollmer-, Arnold- und Eigenbauteilen. Sie wurde komplett verlötet und dunkegrau angestrichen. Im nicht sichtbaren Bereich wurden ein Sommerfeldtdraht 1 mm oder Schweißdraht verwendet. Probleme habe ich noch keine gehabt, auch nicht bei Einholmstromabnehmer gegen die Fahrtrichtung. Allerdings wurde der Federdruck stark reduziert. Und falls es jemand interessiert, ich fahre DCC-digital.

Grüße Thomas


Die von TK zu diesem Beitrag angefügten Bilder können nur von registrierten Usern gesehen werden - Login

Das sieht ziemlich gut aus, Thomas! Ist schon mindestens eine Qualitätsstufe höher... auch Deine Gleisverlegung, top!

LG Mike


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